Anthologien



Geruch von Feuer. 17 deutsche Dichterinnen und Dichter
  
  Ko-Edition mit dem Verlag Ecrits des Forges, Trois-Rivières (Québec)
  
   Andreas Altmann
   Nora Bossong
   Hans Georg Bulla
   Tanja Dückers
   Walter Helmut Fritz
   Peter Härtling
   Gisela Kraft
   Björn Kuhligk
   Axel Kutsch
   Ulrike Almut Sandig
   Hans Dieter Schäfer
   Silke Andrea Schuemmer
   Ludwig Steinherr
   Sabine Techel
   Sandra Trojan
   Ron Winkler
   Annemarie Zornack

   Auswahl: Rüdiger Fischer
   255 Seiten, 14 €

 
Biß ins Herz. 15 Dichter von Quebec
  
  Ko-Edition mit dem Verlag Ecrits des Forges, Trois-Rivières (Québec)
  Vorwort von Bernard Pozier

    Germaine Beaulieu
    Claude Beausoleil
    Yves Boisvert
    Denise Boucher
    Nicole Brossard
    François Charron
    Jean-Paul Daoust
    Jean-Marc Desgent
    Stéphane Despatie
    Hélène Dorion
    Lucien Francoeur
    Paul-Marie Lapointe
    Bernard Pozier
    Jean Royer
    Yolande Villemaire

  172 Seiten, 21 x 14 cm, 14 €

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  ...die Themen, die in allen Altersstufen der neuen Lyrik von Quebec zu finden sind,
  wobei die Werke aller Strömungen um neun Gegenstände kreisen: Identität, Sprache,
  Revolte, Quebec, der nordamerikanische städtische Raum, die Formen der Moder-
  nität, das Wort der Frauen, das Lyrische und die multikulturelle Landschaft. Irgend-
  wo dazwischen entscheidet es sich, was es heißt, in Quebec Lyrik zu schreiben!
  Darüberhinaus wird die Lyrik von Quebec immer mehr zum dynamischen Ort der
  Offenheit für diejenigen anderer Völker und des Austauschs mit ihr.
  Als Einführung in diese Lyrik des Nordens werden hier fünfzehn zeitgenössische
  Dichter von Quebec vorgestellt, die typisch für die verschiedenen Facetten dessen
  sind, was in Quebec bedeutet, durch das Gedicht auf der Welt zu sein und sich
  zur Welt zu bringen....

                                                                                                 Bernard Pozier
 Yannick Lecoq: Mit meinen Augen
  3o GEDICHTE ZU 25 KINDERPORTRÄTS

  Zwei Bücher in einem Umschlag:
  rechts, 25 Photos von Yannick Lecoq,
  links, 3o Gedichte zu diesen Porträts.

   Paul Badin
   Hervé Bauer
  Jean-Louis Bergère
   Daniel Biga
  Alexandra Bougé
  Didier Bourda
  Olivier Bourdelier
   Bernard Bretonnière
   Christian Bulting
   Patricia Cottron-Daubigné
   Christian Degoutte
   Ludovic Degroote
   Pierre Dhainaut
   Nicole Drano Stamberg
   Mohammed El Amraoui
   Antoine Emaz
   Claude Favre
   Albane Gellé
   Fred Griot
   Cécile Guivarch
   Roger Lahu
   Thierry Le Pennec
   Camille Loivier
   Henri Meschonnic
   Fabio Pusterla
   James Sacré
   Jean-Claude Touzeil
   Pierre Antoine Villemaine

  Mit einem Vorwort von John Taylor

  25 Photos + 72 Seiten, 27 x 18 cm, 18 €

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  Die Porträts sind in einer Vorschulklasse aufgenommen worden.
  Die Schüler waren dabei, sich mit der Mimik zu beschäftigen.
  Die Anweisung des Photographen war einfach, wenn auch schwierig
  für ein Kind: vor dem Apparat zu posieren, ohne etwas auszudrücken.

  Daraus ist eine anrührende, ungewöhnliche Photoreihe entstanden,
  wo der distanzierte, fragende Blick, eher den Erwachsenen entlehnt,
  an die Stelle des naiven, gängigen Bildes tritt, das man sich von der
  Kindheit macht.

  Die Photos sind dann Lyrikerinnen und Lyrikern vorgelegt worden.
  Die Texte dieses Buchs sind die Frucht dieser Begegnung.

  Mit meinen Augen bietet einen anderen Blick auf die Kindheit,
  mit einem Augenzwinkern für den Erwachsenen, der in jedem
  Kind schlummert, und einer Hommage an das Kind in uns.

                                                                    Yannick Lecoq
 Das Fest des Lebens
Anthologie zeitgenössischer französischer Dichtung
4 Bände, französisch-deutsch
In jedem Band werden 16 Autorinnen und Autoren vorgestellt.

22 x 14 cm
Band 1: 112 Seiten
Band 2: 98 Seiten
Band 3: 12o Seiten
je 1o Euro
Band 4: 247 Seiten, 15 Euro, im Dezember 2oo1 erschienen
Kommentar des Herausgebers (in Erwartung einer Rezension):
"Wieder 16 Autoren. Ein paar sind schon mit Büchern, die
natürlich andere Texte dieser Autoren enthalten, im
Verlagsprogramm vertreten: Jean Rivet, Jean Rousselot,
Roland Tixier. Bisher auch auf französisch unveröffentlichte
Texte haben Michel Bourçon und Jean Joubert beigesteuert.
Die übrigen Texte sind zum großen Teil in den 90er Jahren
entstanden, es sei denn, es war beabsichtigt, Texte aus
mehreren Abschnitten eines Werks vorzustellen.
Wieder nur fünf Frauen: Mireille Fargier-Caruso,
Régine Ha-Minh, Vénus Khoury-Ghata, Andrée Marik,
Amina Saïd. Das will natürlich nichts anderes heißen,
als daß der Herausgeber immer noch doppelt so viele
Autoren wie Autorinnen kennt, deren Gedichte er
deutschen Lesern vorstellen möchte.
Das Auswahlkriterium ist weiterhin: Ergänzung zum
ohnehin Bekannten, möglichst große Vielfalt, Lesbarkeit
auch für Nicht-Spezialisten, "Welthaltigkeit".
"Qualität" insofern, als die Gedichte weit über dem
Durchschnitt dessen liegen müssen, was an neuerer Lyrik
zu lesen ist, nach dem Geschmack und den Ansprüchen
eines einzigen Lesers. Mithin eine sehr subjektive Auswahl;
aber auf jeden Fall besser als gar keine. Und nachdem
"Résonances", die Anthologie des Kirchheim-Verlags,
von Zweitausendeins verkauft worden ist, gibts nichts
Neueres als die grundlegende, aber eben nicht sonderlich
nah an die Gegenwart heranführende dtv-Anthologie
in vier Bänden. Daß der Herausgeber eher unter
den Autoren auswählt, die das "Magazine littéraire"
nicht erwähnt, wenn es die neue Lyrik vorzustellen
vorgibt, ist nicht verwunderlich. Frankreich hat viel
mehr zu bieten, als selbst viele Experten aus Paris
zu kennen scheinen...
Der Umschlag wäre zu erwähnen: ich bin Viko Bauer
sehr dankbar für dieses Photo der von ihm und seiner Frau
geleiteten Theatergruppe des Gymnasiums Kötzting."

(Die erste Rezension ist inzwischen erschienen, macht aber
die obige Einleitung nicht überflüssig:)
"(...) Der vierte Teil (...) kann sogar mit zwei knapp 9ojährigen
aufwarten, dafür aber auch mit einigen 3o- und 4ojährigen, eine
in poetischen Dimensionen geradezu knackige Altersstufe.
Auch wenn das Jean-Claude Martin in einem seiner hübschen
Poèmes en prose anders sieht:
          'Mit siebenundvierzig noch Gedichte schreiben! Du
          lieber Gott, irgendetwas in meinem Hirn hat da wohl
          nicht richtig funktioniert! Was fehlt dir denn? (...)'
Was sonst noch 'Das Fest des Lebens' ausmacht: Pascal
Commère präsentiert recht idyllische Bilder eines Daseins
als junger Vater, (...)"

Tobias Lehmkuhl, in: satt, o2-2oo2
 Ein weiterer Tag
Anthologie französischsprachiger Gedichte aus Belgien
2 Bände, französisch-deutsch
In jedem Band werden 16 Autorinnen und Autoren vorgestellt.
22 x 14 cm
Band 1, 197 Seiten, 12 Euro
Band 2, 2o5 Seiten, 15 Euro (Dezember 2oo2 erschienen)
"(...) Der Band Nr. 1 versammelt 16 Lyriker mit leisen Stimmen,
die - ohne sprachlich umständlich zu experimentieren - unspektakuläre
Beobachtungen zur Metapher erheben, Motive aus ihrer direkten Umwelt
aufgreifen, aus dem Alltag, aus Natur und Landschaft. Scheinbare
Kleinigkeiten, hinter denen sich eine tiefere Wahrheit versteckt,
eine Chance für Lyrik, aus dem Rummel der Gegenwart
die Essenz zu filtern. Oder, wie André Schmitz stellvertretend
für alle vertretenen Lyriker diese Arbeitsmethode beschreibt:
       'Ein wenig Lehmstaub / über die Grundform des Wortes geblasen. /
       Damit das Wort / Fleisch werde. (...)'
Ein weiterer Tag" versammelt Lyriker, deren Tonfall schluckt,
was sich träger Harmonie in den Weg legt; deren Zufriedenheit
verhindert, mehr zu wollen als 'daß es dich hält / im Lichtschein
hinter / der Liebe.' "
Martin Droschke (Laufschrift)

s. auch die Besprechung von Volker Frick
www.buchkritik.at/kritik.asp?IDX=861

"(...) Im vor kurzem erschienenen zweiten Band will es der Zufall bzw.
die alphabetische Anordnung der Autoren und Autorinnen, daß die
ältesten Lyriker am Anfang und am Ende des Bandes erscheinen
(Henry Bauchau und Fernand Verhesen, beide 1913 geboren).
Zwischen ihnen und der jüngsten Vertreterin, Gwenaëlle Stubbe
(Jahrhang 1972), liegen immerhin fast sechs Jahrzehnte, die insgesamt
16 Dichter gehören allen Altersstufen an und leben beileibe nicht nur
in Brüssel. Alle haben sie Veröffentlichungen vorzuweisen, sei es in
Einzelpublikationen oder in Literaturzeitschriften, auffällig allein, wie viele
das Prosagedicht bevorzugen - aber auch das ist in der heutigen Welt der
Lyrik keine Besonderheit.
Spektakuläres wird man in dieser Anthologie also vergeblich suchen, aber
das ist auch nicht Sache der Lyrik. Es sind vielmehr die kleinen Begenheiten
und  Empfindungen, die hier sprachlich gefaßt zu werden versuchen, von
Momentaufnahmen, herausgelöst aus dem hohen Tempo des modernen
(und prosaischen) Alltags, über Naturgedichte bis hin zu poetischen
Introspektionen. Eben all das, was der lauten Geschäftigkeit des Lebens
einen Moment Stille und Besinnung abtrotzt, und was, wie es in einem Gedicht
von Eric Brogniet heißt, 'die Zeit nie zerstören wird'."
Thomas Plaul, in: Brüssel-Rundschau, Nr. 127, 25.April-15.Mai 2oo3

"(...) Jetzt hat der Verlag den zweiten Band einer (natürlich zweisprachigen)
Anthologie mit neuer französischer Poesie aus Belgien herausgebracht -
und auch hier gibt es wieder eine Fülle erstaunlicher Texte und Autoren zu
entdecken..."
Benedikt Erenz, in: DIE ZEIT, 16.Januar 2oo3

 Zeit zum Leben

21 Dichterinnen und Dichter aus der Bretagne
226 Seiten, 21 14 cm, 15 €

Marc Baron
Gilles Baudry
Hélène Cadou
Odile Caradec
Hervé Carn
Marie-Josée Christien
Henri Droguet
Michel Dugué
Gilles Durieux
Albane Gellé
Guénane
Alain Jégou
Herri-Gwilherm Kerourédan
Nicole Laurent-Catrice
Denise Le Dantec
Gérard Le Gouic
Yvon Le Men
Thierry Le Pennec
Charles Le Quintrec
Marilyse Leroux
Yves Prié
 
 Auf dem Boden der Tasse

Gedichte von Kinder an aus 14 europäischen Ländern
& Das Wesentliche liegt woanders, Roman
von Schülern im Alter von 11 bis 14 Jahren ds Instituts Henri Wallon
aus Granville (Dépt. Manche)
  geschaffen
147 Seiten, 16 x 24 cm, 17 €

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Gedichte aus Deutschland, Belgien, Estland, Frankreich, Griechenland,
Ungarn, Italien, Lettland, Luxembourg, Großbritannien, Slowakei,
aus der Tschechischen Republik, aus Rumänien, Slowenien,

& ein Roman,

in Deutsch, Französisch, Englisch und, wenn nicht in einer dieser drei
Sprachen geschrieben, in der Originalsprache.

Mit Illustrationen der Kinder aus Granville.



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UND MORGEN

Gestern war ich Fuchs
Vorgestern Schlange
Davor Adler.

Ich kroch durch die Wüste
Ich lief durch den Wald
Ich flog übers Gebirge.

Heute gehe ich auf der Erde
Ich schaue die Welt an.


Und ich erkenne
die Bäume des Waldes
den Wüstensand
die Felsen des Gebirges.
Ich träume und erinnere mich
an das, was ich war.

Félix Thomasson, 8 Jahre, aus Marly-le-Roi
 
 

 

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