Hélène Cadou

L'armoire s'ouvre
Sur ses oiseaux
Ses piles de linge
Qui s'envolent

Comme des mains
D'ancêtres
A tous vents

L'automne est là
Rouille et souvenirs

Les corps couvent
Leur mort
Sous le manteau

La vie décroît
Afflux de ciel.

(Demeures, Rougerie, Mortemart 1989)

Der Schrank öffnet sich
Mit seinen Vögeln
Seinen Wäschestapeln
Die wegfliegen

Wie Hände
Der Ahnen
In alle Winde

Der Herbst ist da
Rost und Erinnerungen

Die Leiber brüten
Insgeheim
Ihren Tod aus

Das Leben nimmt ab
Himmel flutet heran.

***

Emigrante
De moi-même
Je cherche
Une impossible demeure

Mon seul bagage
Est ma mémoire
Qui s'allège
Au fil du temps

A terme
Il suffira d'une buée
D'une petite chose
Poignante

Comme un pan d'écharpe
Sur ton épaule

Pour y loger
Mon amour

Quand la terre
Tombera dans la fosse.

(Travers, no 31-32, Fougerolles 1987)

Ausgewandert
Aus mir selber
Suche ich
Eine unmögliche Wohnung

Mein einziges Gepäck
Ist meine Erinnerung
Die im Lauf der Zeit
Leichter wird

Zum Schluß
Genügt ein Hauch
Ein herzergreifendes
Kleines Etwas

Wie das Ende des Schals
Über deiner Schulter

Meine Liebe
Aufzunehmen

Wenn die Erde
In die Grube fällt.


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