Antoine Emaz

POÈME: LOIN, TROP

ils s'écartent
peu à peu
s'effacent

restent leurs voix parfois
elles passent
vite

d'autres viennent
bien sûr
mais elles ne comblent pas
l'attente

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on avance
un peu plus
dans le réduit 

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on voit mal ce qu'ils deviennent
loin

peut-être simplement
continuent-ils
hors d'atteinte

cela se passe dehors

on n'a que peu de prise

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pourtant
on voudrait voir et saisir
davantage
on voudrait de même
qu'ils parlent
comme avant
on voudrait

on retient seulement

tout semblait clair
on pouvait passer
de longs temps de vide
sans trembler

cela devient plus difficile

on s'appuie davantage

souvent aussi
on se retrouve en appui
sur rien

cela devait arriver

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trop loin
les voix se brouillent

et quand elles crient
on ne peut plus venir

et quand on appelle
on n'attend plus
de réponse
vite

la mémoire
se creuse
à mesure

rien à craindre

on a tant de distances possibles
en tête

rien à craindre
mais il faudra faire un détour

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le silence se peuple

on entre dans le silence
en parlant seul
et les figures regardent
écoutent

on entend leurs souffles

les mots ne recréent rien
ils avivent

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ce qui se referme
au-delà de ce qu'on peut voir
fait mal

puis cela s'établit
entre en sommeil

d'une certaine façon
cela devient simple

chacun seul
dedans
avec ses autres

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à la fin

on ne peut plus
ni appeler ni répondre

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GEDICHT: WEIT WEG, ZU SEHR

sie entfernen sich
entschwinden
allmählich

manchmal bleiben ihre Stimmen
die schnell
vorüber sind

gewiß
andere erklingen
aber sie erfüllen nicht
die Erwartung

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man bewegt sich
in der Enge
etwas weiter vor

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schlecht zu sehn was aus ihnen wird
weit weg

vielleicht machen sie
unerreichbar
einfach weiter

draußen geschieht das

man hat kaum Zugriff

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man möchte jedoch
mehr
sehen und fassen
ebenso möchte man
daß sie sprechen
wie vorher
man möchte

man hält nur fest

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alles schien klar
man konnte lange Phasen
der Leere verbringen
ohne zu zittern

das wird schwieriger

man stützt sich mehr auf

oft auch
ist man aufgestützt
auf nichts

das mußte so kommen

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zu weit weg
verwirren sich die Stimmen

und wenn sie schreien
kann man nicht mehr hin

und wenn man ruft
wartet man nicht mehr
auf eine rasche
Antwort

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dabei
höhlt sich
das Gedächtnis aus

keine Sorge

man hat so viele mögliche Entfernungen
im Kopf

keine Sorge
aber man wird einen Umweg machen müssen

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die Stille bevölkert sich

man tritt in die Stille
alleine sprechend
und die Gestalten schauen
horchen

man hört ihren Atem

die Wörter lassen nichts neu erstehen
sie legen nur bloß

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was sich verschließt
jenseits dessen was man sehen kann
tut weh

dann setzt sich das
ruht einstweilen

auf gewisse Weise
wird es einfach

jeder allein
drinnen
mit seinen anderen

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zum Schluß

kann man nicht mehr
rufen noch antworten


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