Autorinnen und Autoren / Les auteurs



Henry Luque Muñoz


Henry Luque Muñoz wurde am 22. März 1944 in der kolumbianischen Hauptstadt
Bogotá geboren. Nach der Schulzeit studierte er Literatur und Soziologie an der
Pontificia Universidad Javeriana und lebte danach zwölf Jahre außerhalb
Kolumbiens. Er spezialisierte sich auf russische Klassiker und schrieb zudem
Biographien über Dostojewski und Shakespeare. In vielen seiner Gedichte
verwandelte er die Erfahrungen in fremden Ländern, die er bereist hatte, wie
Afghanistan, China, Japan, Indien, Schweden, Spanien, Marokko und Russland.
Der Poet, Essayist, Übersetzer aus dem Russischen ins Spanische und
Literaturkritiker lehrte lange Jahre an der Pontificia Universidad Javeriana
und an der Fakultät für soziale Kommunikation und Journalismus der
kolumbianischen Universität Externado. Sein poetisches Werkschaffen
wird jener Namenlosen Generation Kolumbiens zugeordnet. Seine Gedichte
wurden teilweise ins Deutsche, Englische, Französische, Hindi, Portugiesische,
Rumänische und Russische übersetzt. Erste Textproben erschienen in der
Neuen Zürcher Zeitung und in der Berliner Zeitschrift für neue Literatur Park
(Heft 55/56, 2oo1) mit einer Anthologie kolumbianischer Lyrik. Zu seinen
Buchveröffentlichungen zählen folgende Titel:
Sol cuello cortado (Bogotá 1973)
Lo que puede la mirada (Bogotá 1977)
Libro de los caminos (Bogotá 1991)
Antología desnuda (in der Lyrikzeitschrift Golpe de dados, Bogotá 1997)
Polen de lejanía (Bogotá 1998)
Arqueología del silencio (Bogotá 2oo3)
Daraus wurde die Werkauswahl Alquimista de sueños entnommen.
Am 1. März 2oo5 starb Henry Luque Muñoz in Bogotá.

 


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